Fördermöglichkeiten

Infos zur Bildungsprämie des Bundes

Förderbetrag und -bedingungen: 
* 50 % der Seminargebühr, max. 500 €
* Je Weiterbildungsmaßnahme ist je Person nur ein einmaliger Antrag möglich

Förderziele der Bildungsprämie:
Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind, die wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln und Kompetenzen erweitern. Dies reicht vom Lehrgang für ein PC-Programm über Kompakt-Sprachkurse bis hin zu fachspezifischen Fortbildungen, wie etwa einem Grundlagenkurs für Existenzgründer. Diese Berufsrelevanz sieht das zust. Bundesministerium für Bildung und Forschung bei bus gegeben.

Förderfähige Personen:
Erwerbstätige in verschiedenen Formen, Angestellte, Selbständige auch Landwirte(!), mithelfende Familienangehörige und Berufsrückkehrer/innen

Fördervoraussetzungen/-grenzen:
• zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 25.600 Euro (bei gemeinsamer Veranlagung 51.200 Euro) 
• wichtige formale Voraussetzung: persönliche Antragstellung und Beratung vor (!) Anmeldung in einer der ca. 600 Beratungsstellen in BRD

Abwicklung:
• Bei der Beratung ist vom Seminarteilnehmer (TN) ein Qualifizierungsziel anzugeben, das in den Prämiengutschein eingetragen wird
--> TIPP: „weite“ Formulierung des Bildungsziels --> mehrere Trainings darunter zu summieren ist möglich/ sinnvoll (!)
• als Anbieter wird der regionale Veranstalter eingetragen, der dann auch die Prämie beantragt und dem TN den Restbetrag in Rg. stellt
• Der Bildungsanbieter kann die Prämie erst nach Zahlung des Eigenanteils durch den Teilnehmer beantragen, daher sollten die TN bitte zeitnah zahlen.
 
Spezielle Empfehlungen für bus-Teilnehmer/innen:
• für bus 1-10   Bildungsziel z.B.: "Erweiterung der Kompetenz als Unternehmer/in"
WICHTIG--> die Reihe wird als ein zusammengehörendes Bildungsangebot angesehen, daher muss die Beantragung vor Modul bus 1 erfolgen . Eine Beantragung im Laufe der Reihe bei z.B. lfd. Kursen geht i.d.R. nicht.

Aber Tipp: Eine bus-Teilnehmerin hat vor bus 3 damit argumentiert, dass sie vor einer Entscheidung für eine so lange Qualifikation wie bus und die damit verbundenen Kosten schon prüfen wolle, ob es das Richtige für sie sei. Sie sei daher bis dato nicht angemeldet und habe vor, sich nun ab bus 3 fest anzumelden. Sie hat den Prämiengutschein bekommen.

• EMPFEHLUNG für TN und Bildungsanbieter zur Abrechnung:
--> Mit Antritt von bus 1 die erste Teilrechnung von  1.000 € stellen, so dass die Förderung von 500 € ausgeschöpft werden kann.

EMPFEHLUNG für den Bildungsanbieter: Mit der Abrechnungs-/Bewilligungsstelle klären, dass bereits bei Beginn der Maßnahme (natürlich nach Zahlung durch den TN, s.o.) die Prämie abgerechnet werden kann – was unter Verweis auf die lange Laufzeit der Reihe – möglich sein sollte, aber nicht unbedingt automatisch von den zust. Stellen so gesehen wird.

• bus plus   wird nicht im o.g. Sinne als modular und zusammenhängend angesehen
EMPFEHLUNG: --> ein Bildungsziel für mehrere geplante bus plus-Module formulieren, wiederum daran denken, dies möglichst offen zu wählen, um alle geplanten Weiterbildungsangebote einbringen zu können (auch über Jahreswechsel hinweg).
Nach deren Abschluss im Folgejahr neuer Antrag für weitere bus plus-Module mit neuem Bildungsziel möglich.

Förderhinweise:
Weiterbildungsanbieter müssen in ihren Programmankündigungen einen entsprechenden Förderhinweis (s. beigef. Merkblatt) und Logos des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des ESF für Deutschland und der EU-Kommission führen, s. Anlage

Infos und Beratungsstellen:
http://www.bildungspraemie.info/de/202.php